MacBooks sind die besten Windows-Maschinen – oh! – Ach sooo…

Für Auf­se­hen sorg­te jüngst eine Stu­die des israe­li­schen IT-Dienst­leis­ters Solu­to, der zufol­ge die Win­dows-Note­books mit den wenigs­ten auf­tre­ten­den Schwie­rig­kei­ten und Pro­ble­men von Apple her­ge­stellt wer­den: Mac­Books, auf denen statt MacOS eben Win­dows instal­liert wird.

Solu­to pro­du­ziert Soft­ware-Agents, die auf Unter­neh­mens­note­books instal­liert wer­den kön­nen, um die­se durch die Fir­men-Admins betreu­en, über­wa­chen und war­ten zu kön­nen. Inso­fern hat Solu­to einen ganz guten Über­blick.

Tat­säch­lich ist Apple-Hard­ware soli­de ver­ar­bei­tet. Die Gerä­te als Platt­form für Micro­soft Win­dows zu benut­zen, ist also kei­ne schlech­te Idee, aller­dings eine nicht ganz bil­li­ge. Denn neben dem Note­book muss auch die Win­dows-Lizenz gekauft wer­den. Die Win­dows-Tas­te fehlt, und die Instal­la­ti­on ist auf­wän­dig, wäh­rend bei ande­ren Her­stel­lern Win­dows eben schon vor­in­stal­liert ist.

Und das ist auch der Grund für das gute Abschnei­den der Apple-Gerä­te, wie Solu­to sel­ber schreibt. Es han­delt sich immer um sau­be­re Win­dows-Instal­la­tio­nen, wäh­rend bei „nor­ma­len” Win­dows-Gerä­ten, also Note­books ande­rer Her­stel­ler, die Win­dows-Instal­la­ti­on mit aller­lei zwei­fel­haf­ter Zusatz­soft­ware ange­rei­chert wird. Die­se „Crap­ware” ver­schlech­tert das Gerät. Für IT-Spe­zia­lis­ten ein ganz alter Hut.

Der IT-Ser­vice Oli­ver Braun lie­fert aus­schließ­lich PCs und Note­books aus, auf denen Win­dows kom­plett – und sau­ber – neu instal­liert wur­de. Das macht sich im Preis bemerk­bar, aber auch im Betrieb.

Für sau­be­re Neu­in­stal­la­tio­nen gibt es übri­gens Pau­schal­prei­se.

Patch für Patch

Micro­soft hat ein Update mit der Num­mer KB2840149 her­aus­ge­ge­ben. Die­ses wird auch über Win­dows-Update ver­teilt und behebt die Pro­ble­me, die sich aus dem Patch KB2823324 erga­ben. Wie immer emp­fiehlt es sich, das Update zügig zu instal­lie­ren. Betrof­fen sind nur Win­dows 7 sowie Win­dows Ser­ver 2008 bzw. 2008 R2.

Probleme nach Windows-Update vom 09.04.2013

Bei Benut­zern von Win­dows 7 und Win­dows Ser­ver 2008 bzw. 2008 R2 kann es nach den auto­ma­ti­schen Updates vom 09.04.2013 zu Pro­ble­men kom­men.

Mög­li­cher­wei­se führt das Sys­tem nach jedem Neu­start eine Fest­plat­ten­prü­fung (ChkDsk) durch. Ande­re Sym­pto­me sind Feh­ler­mel­dun­gen beim Start, etwa „STOP: c000021a {Schwe­rer Sys­tem­feh­ler}” oder „The boot selec­tion fai­led becau­se a requi­red device is inac­ces­si­ble.”.

Festplattenprüfung

Ursa­che ist das Win­dows-Update KB2823324. Ich emp­feh­le, die­ses Update zu deinstal­lie­ren. Anschlie­ßend soll­te die Win­dows-Update-Funk­ti­on in der Sys­tem­steue­rung geöff­net und eine erneu­te Suche nach Updates ange­sto­ßen wer­den. Da Micro­soft das Update zurück­ge­zo­gen hat, wird es anschlie­ßend nicht mehr ange­bo­ten.

Ohne die erneu­te Suche nach Updates kann es sein, dass das Update auto­ma­tisch wie­der instal­liert wird.

Eine Anlei­tung zur Ent­fer­nung des Updates hat Micro­soft bereit­ge­stellt: http://support.microsoft.com/kb/2839011

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-zieht-Sicherheitsspatch-fuer-Windows-und-Windows-Server-zurueck-1840771.html

Outlook sagt: Keines Ihrer E‑Mail-Konten kann Nachrichten an diesen Empfänger senden.

Sie nut­zen Out­look 2007 oder Out­look 2010 und bekom­men nach dem Ver­sand einer E‑Mail einen Rück­läu­fer (Unzu­stell­bar­keits­be­nach­rich­ti­gung) mit dem Hin­weis „Kei­nes Ihrer E‑Mail-Kon­ten kann Nach­rich­ten an die­sen Emp­fän­ger sen­den.”:

Ihre Nachricht hat einige oder alle Empfänger nicht erreicht.
Betreff: Dies ist ein Betreff.
Gesendet am: 14.08.2012 17:10
Folgende(r) Empfänger kann/können nicht erreicht werden:
'meier@weltkonzern.de' am 14.08.2012 17:10
Keines Ihrer E-Mail-Konten kann Nachrichten an diesen Empfänger senden.

Ursache

Meis­tens pas­siert das dann, wenn Sie die E‑Mail-Adres­se des Emp­fän­gers über die Zwi­schen­ab­la­ge aus einer ande­ren E‑Mail her­aus­ko­piert haben. Dort ist die E‑Mail-Adres­se manch­mal durch ein­fa­che Anfüh­rungs­zei­chen ein­ge­schlos­sen, und die­se Anfüh­rungs­zei­chen haben Sie ver­se­hent­lich mit­ko­piert:

Anführungszeichen

Die­se Anfüh­rungs­zei­chen sind das Pro­blem. Wenn Sie sich die von Ihnen gesen­de­te E‑Mail bei Ihren „Gesen­de­ten Ele­men­ten” ein­mal anschau­en, dann sehen Sie die­se Zei­chen auch dort. Bewe­gen Sie den Maus­pfeil auf die E‑Mail-Adres­se des Emp­fän­gers, ohne zu kli­cken. Out­look zeigt Ihnen dann in einem klei­nen Fens­ter die E‑Mail-Adres­se:

Kontrolle

Der „ange­zeig­te Name” spielt für die Über­tra­gung der Nach­richt kei­ne Rol­le. Dort könn­te auch „Donald Duck” ste­hen.
Aber die tat­säch­lich ver­wen­de­te E‑Mail-Adres­se muss gül­tig sein; sie darf kei­ne Anfüh­rungs­zei­chen ent­hal­ten.

Es kann sogar sein, dass die Adres­se beim „ange­zeig­ten Namen” kei­ne Anfüh­rungs­zei­chen ent­hält, son­dern nur in der Zei­le dar­un­ter – aber die zwei­te Zei­le ent­schei­det.

Übri­gens – auch in dem E‑Mail-Rück­läu­fer konn­te man die fal­schen Anfüh­rungs­zei­chen schon erken­nen:

'meier@weltkonzern.de' am 14.08.2012 17:10

Lösung

Es genügt, wenn Sie die E‑Mail erneut sen­den und dabei die Anfüh­rungs­zei­chen weg­las­sen. Ent­we­der tip­pen Sie die Adres­se des Emp­fän­gers von Hand ein, oder Sie kopie­ren sie erneut über die Zwi­schen­ab­la­ge, ach­ten aber dar­auf, dass Sie die Anfüh­rungs­zei­chen nicht mit­neh­men.

Das ist aller­dings schwie­rig, weil Out­look die­se Zei­chen ger­ne mit mar­kiert. Es gibt etwas wei­ter rechts aber auch noch einen Adress­teil, der mit „mail­to:” beginnt. Dahin­ter steht die kor­rek­te E‑Mail-Adres­se ohne Anfüh­rungs­zei­chen und kann ganz ein­fach mar­kiert wer­den:

Trick

Ach­ten Sie bit­te dar­auf, dass weder der Dop­pel­punkt am Anfang noch die ecki­ge Klam­mer am Ende mar­kiert wer­den dür­fen.

Zusatzproblem

Wenn Sie die E‑Mail-Adres­se ein­mal falsch geschrie­ben haben, merkt sich Out­look die­se Adres­se. Auch wenn Sie anschlie­ßend die Adres­se ohne Anfüh­rungs­zei­chen manu­ell ein­ge­ben, scheint es nicht zu funk­tio­nie­ren. Out­look baut immer wie­der Anfüh­rungs­zei­chen ein.

Bit­te prü­fen Sie, ob die fal­sche Adres­se viel­leicht auto­ma­tisch als Kon­takt in einem der Out­look-Kon­tak­te­ord­ner auf­ge­nom­men wur­de:

Ordner

Und dann merkt sich Out­look noch alle ver­wen­de­ten E‑Mail-Adres­sen in der „Auto­Ver­voll­stän­di­gen-Lis­te”. Die­se Funk­ti­on ist unab­hän­gig vom Inhalt der Kon­tak­te-Ord­ner. Wenn Ihnen Out­look beim manu­el­len Ein­tip­pen der Adres­se die falsch gelern­te Adres­se vor­schlägt, dann kön­nen Sie die­se durch einen Klick auf das klei­ne Kreuz­chen löschen und dann die Adres­se fer­tig tip­pen:

Löschen

Schließ­lich noch ein Bei­spiel für einen falsch gespei­cher­ten Out­look-Kon­takt.
Ent­schei­dend ist, was an der gelb mar­kier­ten Stel­le steht. Anfüh­rungs­zei­chen gehö­ren dort nicht hin:

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