Os Computerei

Blog von Oliver Braun vom IT-Service.berlin

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Ein Sway zu OneNote

“OneNote” ist ein sehr prak­tis­ches Noti­zen­pro­gramm, welch­es in sein­er Art, wie man die Noti­zen über den Bild­schirm verteilen, kann, ein­ma­lig ist. Dazu habe ich ein Sway erstellt.

“Sway” ist eine Art Pow­er­point für das Inter­net. Man erstellt damit in Winde­seile ein­fache Präsen­ta­tio­nen, die sich an Com­put­ern, Tablets oder Smart­phones wun­der­bar anschauen lassen.

Hier geht’s zu meinem ersten Sway: https://sway.com/CR91uQwhlY-o_qzV

Vorsicht vor E‑Mails — soweit nichts Neues

Begeg­nen Sie einge­hen­den E‑Mails mit ein­er ordentlichen Por­tion Mis­strauen. Diese Ein­stel­lung stellt seit jeher den besten Schutz vor Com­put­er­viren und Mal­ware dar.

Das gilt für Nachricht­en von unbekan­nten Absendern, aber auch für Mails von Bekan­nten. Bei Let­zteren kön­nte es sein, dass die Nachricht gar nicht von dem schein­bar bekan­nten Absender kommt, son­dern ohne sein Wis­sen über seinen Account ver­schickt wurde. Daher gilt: Eine E‑Mail sollte immer einen einiger­maßen per­sön­lichen Bezug enthal­ten. Also eine Ref­erenz auf etwas, was die Ver­bre­it­er von Mal­ware nor­maler­weise nicht wis­sen: Die Erwäh­nung eines tat­säch­lich stattge­fun­de­nen Gespräch­es, ein gemein­samer Bekan­nter oder ein bevorste­hen­des Ereig­nis, von dem Absender und Empfänger wis­sen. Es sollte nichts all­ge­mein bekan­ntes ohne jeden per­sön­lichen Bezug sein; News­meldun­gen wie „Hund lebt elf Jahre von totem Her­rchen“ wer­den im Gegen­teil gerne von Vire­nau­toren benutzt, um die Attrak­tiv­ität der Nachricht zu steigern.

Eine andere Möglichkeit zur Ver­bre­itung von Schad­code ist die Ver­wen­dung von gefälscht­en Absender­adressen, von denen viele Men­schen E‑Mails bekom­men, zum Beispiel ange­bliche Ver­sandbestä­ti­gun­gen von amazon.de, eBay oder DHL oder vorge­bliche Rech­nun­gen von 1&1, Voda­fone oder der Telekom. Ein Com­put­er­be­trüger, der ange­bliche amazon.de-E-Mails an fünf Mil­lio­nen deutsche E‑Mail-Adressen ver­schickt, erre­icht damit hun­dert­tausende tat­säch­liche amazon.de-Kunden.

Keine Sorge — vor den neg­a­tiv­en Auswirkun­gen solch­er Mails kann man sich schützen. Ein aktuelles Beispiel illus­tri­ert dies. Schauen wir uns mal diese E‑Mails an: (mehr …)

Fachbücher als amazon.de-Kindle eBooks

Wer schon ein­mal ein Fach­buch als eBook für den Kin­dle bei amazon.de erwor­ben hat, der stellt über­rascht fest, dass es dafür keine “ordentliche” Rech­nung mit aus­gewiesen­er Mehrw­ert­s­teuer gibt. Ein Vors­teuer­abzug ist so nicht möglich.

Ama­zon begrün­det dies damit, dass die eBooks auss­chließlich an pri­vate Kun­den mit pri­vat­en Leseab­sicht­en verkauft wer­den. Zwar kann man eine Rech­nung anfordern, dies funk­tion­iert aber für Fir­men nur mit einem Pfer­de­fuß. (mehr …)

RSS — News lesen wie ein Profi

Ken­nen Sie RSS-Feeds? Das ist eine sehr pro­fes­sionelle Möglichkeit, Infor­ma­tio­nen im Inter­net bequem und über­sichtlich zu beziehen. Meis­tens geht es hier um News­beiträge von Zeitun­gen oder Zeitschriften, um Blogs (welche ja eben­falls chro­nol­o­gisch sortierte Neuigkeit­en liefern) oder um andere in regel- oder unregelmäßi­gen Abstän­den ein­tr­e­f­fende Infor­ma­tion­sup­dates.

Dafür benötigt man nur ein spezielles Pro­gramm, einen RSS-Read­er, welch­es die Infor­ma­tion­sströme dann schön sortiert bere­it­stellt. Noch bess­er geht es mit ein­er Web­site: Ich empfehle feedly.com. Das ist ein Web­di­enst; Sie brauchen in diesem Fall also kein Pro­gramm, son­dern loggen sich nur auf ein­er Web­seite ein. (mehr …)

Daten sichern — Teil 3/4: Die Speicherfrage

Das ist die Kern­frage jed­er “Date­nauf­be­wahrungsstrate­gie”: Wie wer­den die Dateien abgelegt?

Zunächst: Ver­mei­den Sie es, Dateien auf externe Medi­en zu archivieren. Bei größeren Daten­men­gen geht es nicht anders, aber bei den Daten­men­gen von kleinen Betrieben oder Pri­vat­per­so­n­en kommt man meis­tens ohne eine Aus­lagerungsarchivierung aus. (mehr …)

Private E‑Mail-Nutzung am Arbeitsplatz — ein To do

Für Inhab­er oder Geschäfts­führer ein­er Fir­ma oder eines Gewer­be­be­triebes spreche ich aus Sicht der IT-Admin­is­tra­tion fol­gende ein­deutige Empfehlung aus:

Regeln Sie die pri­vate Nutzung von Inter­net und E‑Mail am Arbeit­splatz. Und unter­sagen Sie die pri­vate Nutzung der geschäftlichen E‑Mail-Adresse.

(mehr …)

Daten sichern — aber richtig: Eine Hilfestellung (Teil 1/4)

Stellen Sie sich das ein­mal vor: Ihre Woh­nung oder Ihr Haus ist kom­plett abge­bran­nt. Alle Com­put­er sind ver­loren. Die externe Fest­plat­te, auf die Sie regelmäßig alle Dat­en sich­ern woll­ten, haben Sie vor einein­halb Jahren zulet­zt benutzt. Oder sie wurde auch durch den Brand ver­nichtet. Ihnen bleiben nur eine Büste, eine Brief­tasche und vielle­icht ein paar Fet­zen Papi­er.

In los­er Folge stelle ich hier ein paar Über­legun­gen vor, wie im pri­vat­en Umfeld oder in ein­er kleinen Fir­ma eine Daten­sicherungsstrate­gie ausse­hen kön­nte.

Wir sam­meln immer mehr Infor­ma­tio­nen in elek­tro­n­is­ch­er Form. Das bedeutet aber nicht, dass unsere gesam­melten Erin­nerun­gen immer vergänglich­er wer­den oder immer häu­figer ver­loren gehen. Im Gegen­teil, bei ein­er durch­dacht­en Daten­sicherungsstrate­gie sind unsere Dat­en in elek­tro­n­is­ch­er Form viel sicher­er abgelegt als Papiere, Fotoal­ben oder Aktenord­ner.

Dieser kleine Exkurs gliedert sich in drei Abschnitte:

  1. Die For­mat­frage
  2. Die Spe­icher­frage
  3. Die Cloud­frage

MacBooks sind die besten Windows-Maschinen — oh! — Ach sooo…

Für Auf­se­hen sorgte jüngst eine Studie des israelis­chen IT-Dien­stleis­ters Solu­to, der zufolge die Win­dows-Note­books mit den wenig­sten auftre­tenden Schwierigkeit­en und Prob­le­men von Apple hergestellt wer­den: Mac­Books, auf denen statt MacOS eben Win­dows instal­liert wird.

Solu­to pro­duziert Soft­ware-Agents, die auf Unternehmen­snote­books instal­liert wer­den kön­nen, um diese durch die Fir­men-Admins betreuen, überwachen und warten zu kön­nen. Insofern hat Solu­to einen ganz guten Überblick.

Tat­säch­lich ist Apple-Hard­ware solide ver­ar­beit­et. Die Geräte als Plat­tform für Microsoft Win­dows zu benutzen, ist also keine schlechte Idee, allerd­ings eine nicht ganz bil­lige. Denn neben dem Note­book muss auch die Win­dows-Lizenz gekauft wer­den. Die Win­dows-Taste fehlt, und die Instal­la­tion ist aufwändig, während bei anderen Her­stellern Win­dows eben schon vorin­stal­liert ist.

Und das ist auch der Grund für das gute Abschnei­den der Apple-Geräte, wie Solu­to sel­ber schreibt. Es han­delt sich immer um saubere Win­dows-Instal­la­tio­nen, während bei “nor­malen” Win­dows-Geräten, also Note­books ander­er Her­steller, die Win­dows-Instal­la­tion mit aller­lei zweifel­hafter Zusatz­soft­ware angere­ichert wird. Diese “Crap­ware” ver­schlechtert das Gerät. Für IT-Spezial­is­ten ein ganz alter Hut.

Der IT-Ser­vice Oliv­er Braun liefert auss­chließlich PCs und Note­books aus, auf denen Win­dows kom­plett — und sauber — neu instal­liert wurde. Das macht sich im Preis bemerk­bar, aber auch im Betrieb.

Für saubere Neuin­stal­la­tio­nen gibt es übri­gens Pauschal­preise.

Patch für Patch

Microsoft hat ein Update mit der Num­mer KB2840149 her­aus­gegeben. Dieses wird auch über Win­dows-Update verteilt und behebt die Prob­leme, die sich aus dem Patch KB2823324 ergaben. Wie immer emp­fiehlt es sich, das Update zügig zu instal­lieren. Betrof­fen sind nur Win­dows 7 sowie Win­dows Serv­er 2008 bzw. 2008 R2.

Probleme nach Windows-Update vom 09.04.2013

Bei Benutzern von Win­dows 7 und Win­dows Serv­er 2008 bzw. 2008 R2 kann es nach den automa­tis­chen Updates vom 09.04.2013 zu Prob­le­men kom­men.

Möglicher­weise führt das Sys­tem nach jedem Neustart eine Fest­plat­ten­prü­fung (ChkD­sk) durch. Andere Symp­tome sind Fehler­mel­dun­gen beim Start, etwa “STOP: c000021a {Schw­er­er Sys­tem­fehler}” oder “The boot selec­tion failed because a required device is inac­ces­si­ble.”.

Ursache ist das Win­dows-Update KB2823324. Ich empfehle, dieses Update zu dein­stal­lieren. Anschließend sollte die Win­dows-Update-Funk­tion in der Sys­tem­s­teuerung geöffnet und eine erneute Suche nach Updates angestoßen wer­den. Da Microsoft das Update zurück­ge­zo­gen hat, wird es anschließend nicht mehr ange­boten.

Ohne die erneute Suche nach Updates kann es sein, dass das Update automa­tisch wieder instal­liert wird.

Eine Anleitung zur Ent­fer­nung des Updates hat Microsoft bere­it­gestellt: http://support.microsoft.com/kb/2839011

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-zieht-Sicherheitsspatch-fuer-Windows-und-Windows-Server-zurueck-1840771.html

Outlook sagt: Keines Ihrer E‑Mail-Konten kann Nachrichten an diesen Empfänger senden.

Sie nutzen Out­look 2007 oder Out­look 2010 und bekom­men nach dem Ver­sand ein­er E‑Mail einen Rück­läufer (Unzustell­barkeits­be­nachrich­ti­gung) mit dem Hin­weis “Keines Ihrer E‑Mail-Kon­ten kann Nachricht­en an diesen Empfänger senden.”:

Ihre Nachricht hat einige oder alle Empfänger nicht erreicht.
Betreff: Dies ist ein Betreff.
Gesendet am: 14.08.2012 17:10
Folgende(r) Empfänger kann/können nicht erreicht werden:
'meier@weltkonzern.de' am 14.08.2012 17:10
Keines Ihrer E-Mail-Konten kann Nachrichten an diesen Empfänger senden.

Ursache

Meis­tens passiert das dann, wenn Sie die E‑Mail-Adresse des Empfängers über die Zwis­chen­ablage aus ein­er anderen E‑Mail her­auskopiert haben. Dort ist die E‑Mail-Adresse manch­mal durch ein­fache Anführungsze­ichen eingeschlossen, und diese Anführungsze­ichen haben Sie verse­hentlich mitkopiert:

Diese Anführungsze­ichen sind das Prob­lem. Wenn Sie sich die von Ihnen gesendete E‑Mail bei Ihren “Gesende­ten Ele­menten” ein­mal anschauen, dann sehen Sie diese Zeichen auch dort. Bewe­gen Sie den Mauspfeil auf die E‑Mail-Adresse des Empfängers, ohne zu klick­en. Out­look zeigt Ihnen dann in einem kleinen Fen­ster die E‑Mail-Adresse:

Der “angezeigte Name” spielt für die Über­tra­gung der Nachricht keine Rolle. Dort kön­nte auch “Don­ald Duck” ste­hen.
Aber die tat­säch­lich ver­wen­dete E‑Mail-Adresse muss gültig sein; sie darf keine Anführungsze­ichen enthal­ten.

Es kann sog­ar sein, dass die Adresse beim “angezeigten Namen” keine Anführungsze­ichen enthält, son­dern nur in der Zeile darunter — aber die zweite Zeile entschei­det.

Übri­gens — auch in dem E‑Mail-Rück­läufer kon­nte man die falschen Anführungsze­ichen schon erken­nen:

'meier@weltkonzern.de' am 14.08.2012 17:10

Lösung

Es genügt, wenn Sie die E‑Mail erneut senden und dabei die Anführungsze­ichen weglassen. Entwed­er tip­pen Sie die Adresse des Empfängers von Hand ein, oder Sie kopieren sie erneut über die Zwis­chen­ablage, acht­en aber darauf, dass Sie die Anführungsze­ichen nicht mit­nehmen.

Das ist allerd­ings schwierig, weil Out­look diese Zeichen gerne mit markiert. Es gibt etwas weit­er rechts aber auch noch einen Adressteil, der mit “mail­to:” begin­nt. Dahin­ter ste­ht die kor­rek­te E‑Mail-Adresse ohne Anführungsze­ichen und kann ganz ein­fach markiert wer­den:

Acht­en Sie bitte darauf, dass wed­er der Dop­pelpunkt am Anfang noch die eck­ige Klam­mer am Ende markiert wer­den dür­fen.

Zusatzproblem

Wenn Sie die E‑Mail-Adresse ein­mal falsch geschrieben haben, merkt sich Out­look diese Adresse. Auch wenn Sie anschließend die Adresse ohne Anführungsze­ichen manuell eingeben, scheint es nicht zu funk­tion­ieren. Out­look baut immer wieder Anführungsze­ichen ein.

Bitte prüfen Sie, ob die falsche Adresse vielle­icht automa­tisch als Kon­takt in einem der Out­look-Kon­tak­te-Ord­ner aufgenom­men wurde:

Und dann merkt sich Out­look noch alle ver­wen­de­ten E‑Mail-Adressen in der “AutoVer­voll­ständi­gen-Liste”. Diese Funk­tion ist unab­hängig vom Inhalt der Kon­tak­te-Ord­ner. Wenn Ihnen Out­look beim manuellen Ein­tip­pen der Adresse die falsch gel­ernte Adresse vorschlägt, dann kön­nen Sie diese durch einen Klick auf das kleine Kreuzchen löschen und dann die Adresse fer­tig tip­pen:

Schließlich noch ein Beispiel für einen falsch gespe­icherten Out­look-Kon­takt.
Entschei­dend ist, was an der gelb markierten Stelle ste­ht. Anführungsze­ichen gehören dort nicht hin:

“Mein Internetzugang geht nicht”

Wenn Sie einen Inter­net­zu­gang über DSL (zum Beispiel T‑Online, 1&1, Voda­fone) oder einen Kabel­net­zan­bi­eter (zum Beispiel Kabel Deutsch­land) haben, dann besitzen Sie nor­maler­weise auch einen Router. Ein kleines Gerät (oft mit der Auf­schrift Speed­Port oder Fritz!Box) mit diversen Kabeln. Falls Sie WLAN (Wire­less LAN, WiFi) nutzen, besitzt Ihr Router oft auch eine kleine Antenne.

Der erste Schritt zur Fehler­suche ist ganz ein­fach: Bitte tren­nen Sie den Router für eine Minute vom Strom­netz. Dazu ziehen Sie entwed­er das Net­zteil aus der Steck­dose, oder (das ist meis­tens beque­mer) ent­fer­nen Sie das Stromk­a­bel direkt am Router. Das Stromk­a­bel ist immer schwarz, und es ist nor­maler­weise auch das dünnste Kabel, welch­es zum Gerät führt.

Anschließend warten Sie fünf Minuten, und starten Sie Ihren Com­put­er neu. In 90 Prozent aller Fälle ist das Prob­lem behoben.

Wenn Sie weit­er­hin nicht ins Inter­net kom­men, dann betra­cht­en Sie den Router genauer. Er hat eine Lampe “Pow­er”. Wenn diese blinkt, dann kon­tak­tieren Sie bitte Ihren Inter­net­provider (T‑Online, Kabel Deutsch­land, 1&1, …) und melden Sie, dass Ihr DSL nicht syn­chro­nisiert.

Wenn “Pow­er” aus ist und bleibt, dann ist Ihr Router ein­fach kaputt. Wen­den Sie sich in diesem Fall an den IT-Service.berlin.

Wenn “Pow­er” kon­tinuier­lich leuchtet, dann prüfen Sie bitte, ob es eine Lampe “DSL” gibt. Falls diese aus bleibt oder dauer­haft blinkt, dann set­zen Sie sich bitte mit Ihrem Inter­net­provider in Verbindung und melden Sie, dass Ihr DSL nicht syn­chro­nisiert.

Falls es gar keine Lampe “DSL” gibt oder diese kon­tinuier­lich leuchtet, dann wen­den Sie sich bitte an den IT-Service.berlin. Ab hier wird es schwierig, ein­er schema­tis­chen Anleitung zu fol­gen.

Windows XP — End of life

Am 8. April 2014 endet der tech­nis­che Sup­port für Win­dows XP. Meine Empfehlung ist es, das Betrieb­ssys­tem ab diesem Datum nicht mehr einzuset­zen.

Win­dows XP ist ein uraltes Betrieb­ssys­tem und deut­lich ein­fach­er anzu­greifen als die neuere Sys­teme. Viele Benutzer haben es lieb gewon­nen, aber das ändert nichts daran, dass es ein Betrieb­ssys­tem auf dem Stand von 2001 ist.

Sicher­heit­slück­en betr­e­f­fen oft alle Win­dows-Ver­sio­nen gle­icher­maßen. Oft wer­den sie bekan­nt, kurz nach­dem sie geschlossen wur­den — nach der Besei­t­i­gung durch den Soft­ware­hersteller gibt dieser bekan­nt, welche Lück­en er geschlossen hat. Ab April 2013 wer­den Sicher­heit­slück­en in Win­dows Vista, 7 und 8 geschlossen, bleiben in Win­dows XP aber beste­hen. Angreifer kön­nen sie nun in aller Ruhe an Win­dows XP-Com­put­ern aus­nutzen.

Ein mei­n­ungs­freudi­ges Edi­to­r­i­al hat die c’t vor kurzem veröf­fentlicht: Let­zte Chance im Guten

Dem möchte ich mich anschließen. Als IT-Dien­stleis­ter unter­stütze ich auch die Instal­la­tion von Win­dows 8 auf älteren PCs; das ist in der Regel ohne große Prob­leme möglich, sofern das Ziel­gerät von 2006 oder neuer ist.

Für Win­dows 7 gibt es Sicher­heit­sup­dates voraus­sichtlich bis 2020, für Win­dows 8 bis 2023. Mit bei­dem kann man leben.

Smartphoneplattformen im Überblick — Stand Januar 2013

Vorbe­merkung: Die Smart­phone-Plat­tfor­men Win­dows Phone 8, Black­ber­ry, Apple iOS und Android kön­nen alle mit Microsoft Exchange-Post­fäch­ern E‑Mails, Kalen­der und Kon­tak­te abgle­ichen. Black­ber­ry allerd­ings nur nach Instal­la­tion der Black­ber­ry-Server­soft­ware.

  • Microsoft Win­dows Phone 8 ist optisch nicht schlecht, die Bedi­enung ist gut gelun­gen, und zumin­d­est auf dem Nokia mit dem ganz großen Bild­schirm kann ich per­sön­lich deut­lich schneller tip­pen als am iPhone. Nachteil sind die noch sehr weni­gen Apps; es gibt wed­er Face­book noch Youtube. Ob es mehr wer­den, hängt von der Ver­bre­itung der Geräte ab, und das ist noch völ­lig offen, dazu gibt es zwei Monate nach der Mark­te­in­führung völ­lig unter­schiedliche Aus­sagen. Im Moment sind es noch sehr wenig Apps (wed­er Face­book noch YouTube) und sehr wenig Geräteauswahl. Die Geräte sind nicht bil­lig.
  • Apple iOS ist gut, bekan­nt, sta­bil, edel, aber halt von Apple.
  • Black­ber­ry 10 kommt erst im Februr 2013 auf den Markt und kön­nte sehr inter­es­sant wer­den, ger­ade wegen der einge­baut­en Hard­ware­tas­taturen. Wenn es nicht ankommt, wird BB aber wohl irgend­wann vom Markt ver­schwinden. Leute, die vor allem viele E‑Mails schnell schreiben, wer­den das sehr bedauern.
  • Google Android ist Mark­t­führer, viele Apps, und bil­lige eben­so wie teure Geräte sind reich­lich vorhan­den. Google ist da ziem­lich inno­v­a­tiv. Schwierigkeit­en gibt es gele­gentlich durch die eigene Ober­fläche, die sich die Her­steller teil­weise dazu basteln und die das Sys­tem eigentlich nur ver­schlechtern. Die Google Nexus-Geräte funk­tion­ieren am besten, weil Google eben nur pures Android drauf­macht. Für die Nexus gibt es auch ehesten Android-Updates. Hin­sichtlich der anderen Her­steller (Sam­sung, Sony, Leno­vo, LG, Acer, HTC) habe ich abso­lut keine Präferen­zen.

Faz­it: Ins­ge­samt läuft Android mein­er Mei­n­ung nach merk­lich hake­liger als die anderen Plat­tfor­men und wird zum Beispiel auch häu­figer ange­grif­f­en. Aber es ist eben mit Abstand am weitesten ver­bre­it­et, und es gibt mit großem Abstand die größte Auswahl an Geräten und Apps.

Warum Virenscanner nur eine Ergänzung sind und der misstrauische Anwender die wichtigste Schutzvorrichtung bleibt

Viren­scan­ner sind wichtig. Sie ergänzen den Schutz vor schädlich­er Soft­ware und sind somit für den behut­samen Com­put­er­is­ten eine notwendi­ge Ergänzung.

Sie erset­zen aber nicht den gesun­den Men­schen­ver­stand. Mis­strauen gegenüber durch das Inter­net einge­hen­den Nachricht­en bleibt uner­lässlich, zum Beispiel gegenüber E‑Mails.

Gerne wird zum Beispiel ver­sucht, Com­put­er mit Viren zu infizieren, indem eine Nachricht ver­schickt wird, die ange­blich von bekan­nten Absendern wie DHL, 1&1, der Telekom oder amazon.de stammt. Ange­hängt ist eine vorge­blich wichtige Nachricht als PDF-Datei. Dies kann eine Ver­sand­in­for­ma­tion oder eine Rech­nung sein.

Mit dem Öff­nen des Anhanges erfol­gt die Infek­tion. An dieser Stelle wer­den Sicher­heit­slück­en im PDF-View­er benutzt (der ver­bre­it­et­ste PDF-View­er ist der Adobe Read­er). Übri­gens ist dies der Grund, weshalb man den PDF-View­er stets aktuell hal­ten und die Updates hier­für sofort instal­lieren sollte.

Nach dem Ver­sand dieser schädlichen Anhänge durch Vire­nau­toren wer­den die Viren dann irgend­wann von Antivirusspezial­is­ten ent­deckt und die Daten­banken der Antivirus­pro­gramme aktu­al­isiert, so dass die Schutz­soft­ware die Gefahr erken­nen. Aber bis es so weit ist, gibt es eine Lücke im Viren­schutz!

Gute Viren­scan­ner haben zwar eine “Ver­hal­tenserken­nung” einge­baut. Sie erken­nen die Schad­soft­ware nicht anhand der Viren­daten­bank mit ihrer Liste an Viren, aber dem Antivirus­pro­gramm kann auf­fall­en, dass sich da ein Pro­gramm “selt­sam” ver­hält und ver­sucht, “merk­würdi­ge” oder “ungewöhn­liche” Dinge zu tun.

Darauf sollte man sich aber nicht ver­lassen! Schauen Sie sich ein­mal dieses Beispiel an:

(mehr …)

Adobe Flash, Java und PDF-Viewer bitte aktuell halten

Wie wichtig es ist, nicht nur das Betrieb­ssys­tem — also zum Beispiel Microsoft Win­dows — aktuell zu hal­ten, son­dern auch viele Anwen­dung­spro­gramme, zeigt ein Test des Bun­de­samtes für Sicher­heit in der Infor­ma­tion­stech­nik (BSI), über den Heise online berichtet.

Schon seit Jahren aktu­al­isiere ich unge­fragt die wichtig­sten Stan­dard­pro­gramme an allen Kun­den­rech­n­ern, an denen ich ger­ade arbeite. Prak­tisch, dass ich hier eine kurz gefasste, seröse Argu­men­ta­tion­shil­fe an die Hand bekomme!

Windows RT ist nicht Windows 8

Zum Mark­t­start von Win­dows 8 ein paar Anmerkun­gen: Es gibt ein „Win­dows 8“ für Intel i3/i5/i7-Prozes­soren, auf dem sowohl neue, tou­chop­ti­mierte Metro-Apps laufen, als auch nor­male Win­dows 2000/XP/Vista/7/8‑Programme. Die Tablets sind deut­lich teur­er (zunächst vielle­icht um 1200 Euro) und schw­er­er und mit aktiv­er Küh­lung aus­ges­tat­tet; sie kom­men von vie­len Her­stellern, allerd­ings größ­ten­teils erst ab Früh­jahr 2013. Das Microsoft Sur­face-Mod­ell von dieser Gat­tung kommt erst im Jan­u­ar. Diese Geräte erset­zen voll­w­er­tig Note­books und Desk­tops; man kann exter­nen Bildschirm/Tastatur/Maus anschließen und sog­ar noch manche Win­dows 95-Pro­gramme darauf laufe lassen, und die meis­ten Win­dows XP-Pro­gramme laufen irgend­wie und eigentlich alle Win­dows 7‑Programme. Das dazuge­hörige Win­dows 8 ist genau das Win­dows, welch­es man auch auf nor­malen Desk­top-PCs ein­set­zen wird, und anders herum. Dann gibt es „Win­dows RT“. Das ist die Ver­sion für ARM-Prozes­soren. Darauf laufen nur neue tou­chop­ti­mierte Metro-Apps aus dem Win­dows Store (der sich ger­ade befüllt). Die Tablets sind leichter, bil­liger und kom­men auch von ver­schiede­nen Her­stellern (zum Jahre­sende gibt’s bes­timmt schon Bil­lig­mod­elle für 449 Euro). Dazu gehört das Microsoft-Mod­ell Sur­face, welch­es kein Bil­lig­mod­ell sein wird. Nor­male Win­dow-Pro­gramme laufen unter Win­dows RT aber nicht! Die Benutze­r­ober­fläche bei bei­den Win­dowsen ist fast gle­ich. Metro Apps gibt’s nur im Win­dows Store. Das sind neue Pro­gramme, die auf bei­den Win­dows-Ver­sio­nen laufen, aber das neue Win­dows Run­time erfordern. „Win­dows RT“ kann nur solche neuen Pro­gramme aus­führen, das nor­male Win­dows 8 kann nor­male Pro­gramme und solche Metro-Apps laufen lassen. Grund­sät­zlich läuft das nor­male Win­dows 8 auf allen Desk­tops und Note­books, auf denen Win­dows 7 funk­tion­ierte. Und zwar ähn­lich flüs­sig, aber mit deut­lich schnellerem Sys­tem­start und bei Note­books min­i­mal län­ger­er Akku­laufzeit. Man muss sich aber an das total verän­derte Start­menü gewöh­nen und ver­ste­hen, dass der berühmte Kachel­bild­schirm am Anfang, den man auf allen Bildern sieht, eben ger­ade das Start­menü ist (das ver­ste­hen viele Kri­tik­er nicht). Die Bedi­enung ist nicht immer logisch, und man hat einiges zu ler­nen, aber wenn man sich umgestellt hat, kommt man genau­so schnell zum Ziel wie mit älteren Win­dows-Ver­sio­nen. Opti­mal ist es, wenn die Anwen­dungsen­twick­ler Updates hin­ter­her­schieben, die einige Kleinigkeit­en für Win­dows 8 anpassen, damit man das nicht immer von Hand machen muss (das bet­rifft die Art, wie Pro­gramme sich ins Start­menü ein­tra­gen, eigentlich nur eine Kleinigkeit für die Pro­gram­mier­er, aber wenn man da immer aufräu­men muss, nervt es). Ich set­ze Win­dows 8 seit dem Som­mer auf dem Note­book (Bau­jahr 2011) und seit eini­gen Tagen auf dem Desk­top-PC ein und arbeite damit inzwis­chen zu 99 Prozent so flüs­sig wie zuvor unter Win­dows 7.