von Oliver Braun | 27.01.2013 | Computer-Tipps
Am 8. April 2014 endet der techÂniÂsche SupÂport für WinÂdows XP. MeiÂne EmpÂfehÂlung ist es, das BetriebsÂsysÂtem ab dieÂsem Datum nicht mehr einzusetzen.
WinÂdows XP ist ein uraltes BetriebsÂsysÂtem und deutÂlich einÂfaÂcher anzuÂgreiÂfen als die neueÂre SysÂteÂme. VieÂle BenutÂzer haben es lieb gewonÂnen, aber das ändert nichts darÂan, dass es ein BetriebsÂsysÂtem auf dem Stand von 2001 ist.
SicherÂheitsÂlüÂcken betrefÂfen oft alle WinÂdows-VerÂsioÂnen gleiÂcherÂmaÂßen. Oft werÂden sie bekannt, kurz nachÂdem sie geschlosÂsen wurÂden – nach der BeseiÂtiÂgung durch den SoftÂwareÂherÂstelÂler gibt dieÂser bekannt, welÂche Lücken er geschlosÂsen hat. Ab April 2013 werÂden SicherÂheitsÂlüÂcken in WinÂdows VisÂta, 7 und 8 geschlosÂsen, bleiÂben in WinÂdows XP aber bestehen. AngreiÂfer könÂnen sie nun in aller Ruhe an WinÂdows XP-ComÂpuÂtern ausnutzen.
Ein meiÂnungsÂfreuÂdiÂges EdiÂtoÂriÂal hat die c’t vor kurÂzem verÂöfÂfentÂlicht: LetzÂte ChanÂce im Guten
Dem möchÂte ich mich anschlieÂßen. Als IT-DienstÂleisÂter unterÂstütÂze ich auch die InstalÂlaÂtiÂon von WinÂdows 8 auf älteÂren PCs; das ist in der Regel ohne groÂße ProÂbleÂme mögÂlich, sofern das ZielÂgeÂrät von 2006 oder neuÂer ist.
Für WinÂdows 7 gibt es SicherÂheitsÂupÂdates vorÂausÂsichtÂlich bis 2020, für WinÂdows 8 bis 2023. Mit beiÂdem kann man leben.
von Oliver Braun | 28.10.2012 | Computer-Tipps
Zum MarktÂstart von WinÂdows 8 ein paar AnmerÂkunÂgen:
Es gibt ein „WinÂdows 8“ für Intel i3/i5/i7-ProÂzesÂsoÂren, auf dem sowohl neue, touchÂopÂtiÂmierÂte Metro-Apps lauÂfen, als auch norÂmaÂle WinÂdows 2000/XP/Vista/7/8‑Programme. Die Tablets sind deutÂlich teuÂrer (zunächst vielÂleicht um 1200 Euro) und schweÂrer und mit aktiÂver KühÂlung ausÂgeÂstatÂtet; sie komÂmen von vieÂlen HerÂstelÂlern, allerÂdings größÂtenÂteils erst ab FrühÂjahr 2013. Das MicroÂsoft SurÂface-Modell von dieÂser GatÂtung kommt erst im JanuÂar. DieÂse GeräÂte ersetÂzen vollÂwerÂtig NoteÂbooks und DeskÂtops; man kann exterÂnen Bildschirm/Tastatur/Maus anschlieÂßen und sogar noch manÂche WinÂdows 95-ProÂgramÂme darÂauf lauÂfe lasÂsen, und die meisÂten WinÂdows XP-ProÂgramÂme lauÂfen irgendÂwie und eigentÂlich alle WinÂdows 7‑Programme. Das dazuÂgeÂhöÂriÂge WinÂdows 8 ist genau das WinÂdows, welÂches man auch auf norÂmaÂlen DeskÂtop-PCs einÂsetÂzen wird, und anders herÂum.
Dann gibt es „WinÂdows RT“. Das ist die VerÂsiÂon für ARM-ProÂzesÂsoÂren. DarÂauf lauÂfen nur neue touchÂopÂtiÂmierÂte Metro-Apps aus dem WinÂdows Store (der sich geraÂde befüllt). Die Tablets sind leichÂter, bilÂliÂger und komÂmen auch von verÂschieÂdeÂnen HerÂstelÂlern (zum JahÂresÂenÂde gibt’s bestimmt schon BilÂligÂmoÂdelÂle für 449 Euro). Dazu gehört das MicroÂsoft-Modell SurÂface, welÂches kein BilÂligÂmoÂdell sein wird. NorÂmaÂle WinÂdow-ProÂgramÂme lauÂfen unter WinÂdows RT aber nicht!
Die BenutÂzerÂoberÂfläÂche bei beiÂden WinÂdowsen ist fast gleich.
Metro Apps gibt’s nur im WinÂdows Store. Das sind neue ProÂgramÂme, die auf beiÂden WinÂdows-VerÂsioÂnen lauÂfen, aber das neue WinÂdows RunÂtime erforÂdern. „WinÂdows RT“ kann nur solÂche neuÂen ProÂgramÂme ausÂfühÂren, das norÂmaÂle WinÂdows 8 kann norÂmaÂle ProÂgramÂme und solÂche Metro-Apps lauÂfen lasÂsen.
GrundÂsätzÂlich läuft das norÂmaÂle WinÂdows 8 auf allen DeskÂtops und NoteÂbooks, auf denen WinÂdows 7 funkÂtioÂnierÂte. Und zwar ähnÂlich flüsÂsig, aber mit deutÂlich schnelÂleÂrem SysÂtemÂstart und bei NoteÂbooks miniÂmal länÂgeÂrer AkkuÂlaufÂzeit. Man muss sich aber an das total verÂänÂderÂte StartÂmeÂnü gewöhÂnen und verÂsteÂhen, dass der berühmÂte KachelÂbildÂschirm am Anfang, den man auf allen BilÂdern sieht, eben geraÂde das StartÂmeÂnü ist (das verÂsteÂhen vieÂle KriÂtiÂker nicht). Die BedieÂnung ist nicht immer logisch, und man hat einiÂges zu lerÂnen, aber wenn man sich umgeÂstellt hat, kommt man genauÂso schnell zum Ziel wie mit älteÂren WinÂdows-VerÂsioÂnen.
OptiÂmal ist es, wenn die AnwenÂdungsÂentÂwickÂler Updates hinÂterÂherÂschieÂben, die einiÂge KleiÂnigÂkeiÂten für WinÂdows 8 anpasÂsen, damit man das nicht immer von Hand machen muss (das betrifft die Art, wie ProÂgramÂme sich ins StartÂmeÂnü einÂtraÂgen, eigentÂlich nur eine KleiÂnigÂkeit für die ProÂgramÂmieÂrer, aber wenn man da immer aufÂräuÂmen muss, nervt es).
Ich setÂze WinÂdows 8 seit dem SomÂmer auf dem NoteÂbook (BauÂjahr 2011) und seit einiÂgen Tagen auf dem DeskÂtop-PC ein und arbeiÂte damit inzwiÂschen zu 99 ProÂzent so flüsÂsig wie zuvor unter WinÂdows 7.